Hochschulen
Beteiligung aus Nordrhein-Westfalen im 6. EU-Forschungsrahmenprogramm
23 in Nordrhein-Westfalen ansässige Universitäten, Hochschulen und Fachhochschulen waren 641 mal in Projekten des 6. FRP beteiligt, rechnet man fünf Projektbeteiligungen von Universitätskliniken ohne Hochschulbezug hinzu, ergeben sich 646 Projektbeteiligungen, die allerdings ungleich über die teilnehmenden Hochschulen verteilt sind.

Die RWTH Aachen führt mit Abstand die Liste an, die Universitäten in Bochum, Bonn und Münster folgen jeweils mit einem ähnlich großen Anteil. Dahinter wiederum haben die Universitäten Duisburg-Essen, Paderborn, Bielefeld, Düsseldorf und Dortmund einen vergleichbaren Anteil. Insgesamt wurden 75 % der von nordrhein-westfälischen Hochschulen eingeworbenen Mittel von nur sieben sehr aktiven Universitäten eingeworben.

Auch von den Hochschulen wurde der Bereich IST am stärksten bearbeitet, weitere Projektschwerpunkte lagen in den Bereichen LIFE und NMP (Kuchendiagramm). Diese drei Forschungsgebiete haben ca. 60 % der nach Nordrhein-Westfalen geflossenen Mittel für Projekte genutzt.

Das Säulendiagramm zeigt, dass im Forschungsgebiet IST die Großprojekte (IP) und die spezifischen Forschungsprojekte (STREP) gleichauf dominieren. Im Bereich NMP überwiegt hingegen der Projekttyp STREP deutlich vor den Großprojekten IP, während bei EESD deutlich mehr IPs als STREPs eingeworben wurden. Programmgemäß gibt es bei Marie-Curie nur Projekte, die unter die Rubrik Sonstige fallen, weshalb die Säule dort – insbesondere bei Hochschulen, die sehr intensiv am Marie Curie Programm teilnehmen – sehr hoch ausfällt.
Die zugehörigen Zahlen sind tabellarisch als PDF verfügbar.
Ergänzende Fakten und weitere Informationen zur Zusammenfassung sowie für Hochschulen, Forschungsreinrichtungen und die Wirtschaft stehen zum Download (rechte Spalte) zur Verfügung.
- Ergebnisse der Evaluierung der Beteiligung im 6. FRP
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